Ort gelebter Tradition und festlicher Begegnung
24.04.26
Osterparade bringt festliche Stimmung in die Burg von Schäßburg
Am ersten Ostertag verwandelte sich die mittelalterliche Burg von Schäßburg erneut in einen Ort gelebter Tradition und festlicher Begegnung. Um 17 Uhr begann eine besondere kostümierte Osterparade, die vom Schneiderturm aus durch die historischen Gassen der Burg zog und sowohl Einheimische als auch Touristen anzog.
Zwischen alten Mauern und gepflasterten Straßen bot sich den Besucher ein farbenfrohes Bild: Historische Figuren wie die Gräfin Marie, der Graf Leopold und der bekannte Burgtrommler
führten gemeinsam mit weiteren Teilnehmenden die Parade an und verliehen dem Osterfest eine feierliche, fast märchenhafte Atmosphäre. Die festlich gekleideten Gestalten erinnerten an vergangene Zeiten und ließen Geschichte und Gegenwart für einen Moment miteinander verschmelzen.
Ganz im Geist des Osterfestes wurden während des Umzugs bemalte Eier und Süßigkeiten an Kinder und Besucher verteilt. Gerade für Familien wurde die Parade so zu einem besonderen Erlebnis: Kinder konnten nicht nur die farbenfrohen Kostüme bestaunen, sondern auch selbst Teil der festlichen Stimmung werden. Die kleinen Geschenke sorgten für leuchtende Augen und machten den Nachmittag zu einem freudigen Ereignis für Groß und Klein.
Die Parade war mehr als nur ein festlicher Umzug – sie zeigte erneut, wie lebendig Schäßburgs Burg auch außerhalb der großen Sommerveranstaltungen sein kann. Solche Veranstaltungen verbinden Tradition, Gemeinschaft und kulturelles Erbe auf eine Weise, die sowohl Bewohner als auch Gäste anspricht.
Besonders bemerkenswert ist, wie solche lokalen Feste den historischen Charakter der Stadt unterstreichen. In einer Kulisse wie der Schäßburger Burg gewinnt selbst ein vertrautes Fest wie Ostern eine besondere Note: Die mittelalterliche Umgebung verleiht dem Ereignis eine einzigartige Atmosphäre, die man in dieser Form nur hier erleben kann.
Die Osterparade fügt sich damit in eine Reihe kultureller Veranstaltungen ein, die Schäßburg Jahr für Jahr beleben und die Burg nicht nur als touristisches Wahrzeichen, sondern auch als lebendigen Begegnungsort zeigen. Wer an diesem Nachmittag durch die Gassen der Zitadelle schlenderte, konnte erleben, wie Traditionen weitergetragen und in zeitgemäßer Form neu belebt werden.
So blieb der erste Ostertag in Schäßburg nicht nur ein religiöser Feiertag, sondern auch ein Fest der Gemeinschaft – mit Farben und jener besonderen Wärme, die entsteht, wenn eine Stadt ihre Geschichte mit Leben erfüllt.
Silvia-Diana Șușu
Für Schäßburger und Touristen war es ein schöner Nachmittag. Foto: Transilvania Photobook
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